Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG (Rostock) zum Machtwechsel inÄgypten:
(ots) - Mursis Ära ist vorbei. Die aus den Ämtern
vertriebenen Muslimbrüder gewannen zwar Wahlen, aber die Herzen der
meisten Ägypter nicht. Dennoch sieht es für das Land am Nil nicht gut
aus. Politisch ist es tief gespalten. Die Muslimbrüder werden darauf
pochen, um ihren demokratischen Sieg von 2011/12 betrogen worden zu
sein. Nimmt man sie aber auf dem Weg in Ägyptens Zukunft nicht mit,
droht das "Menetekel von Algerien". Als dort 1992 die Islamische
Heilsfront nach einem Putsch um ihren Wahlsieg gebracht wurde, brach
ein blutiger Bürgerkrieg aus. Auch Ägyptens Militärführung ist nicht
wirklich ein Demokratie-Faktor. Sie will ihre wirtschaftlichen
Pfründe und die strategische Kooperation mit den USA sichern. Zudem
bleibt die soziale Lage am Nil prekär. Der Siegesrausch am Nil wird
rasch verfliegen.
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder(at)ostsee-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.07.2013 - 17:52 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 903925
Anzahl Zeichen: 1068
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Es hat gedauert, bis CSU-Größen gegenüber
Christian Wulffs neuem Islam-Realismus in Deutschland Front machten.
Doch nun überholt der CSU-Chef, der eigentlich nicht als Scharfmacher
bekannt ist, selbst den grandiosen Abstammungs-Theoretiker Thil ...
Oberhalb der Tischkante wird gelächelt, unterhalb
tritt man sich vors Schienbein. Zwischen Polen und Deutschland tobt
gegenwärtig ein Streit um die jeweils nationale Gasversorgung, den
die Diplomaten nur mit Mühe unter der Decke halten können. ...
Über die Motive des Ministers darf gerätselt
werden. Sollte es der Versuch gewesen sein, die Liberalen beim DGB
wieder salonfähig zu machen, ist dieser gründlich fehlgeschlagen. Zu
tief ist der Riss nach den jahrelangen Auseinandersetzungen um ...