WAZ: Das Geschäft mit dem Schrott. Kommentar von Frank Meßing
(ots) - Schrott ist in Zeiten steigender Rohstoff-Preise ein
wertvolles Gut geworden. Kriminelle stehlen Kupfer-Dachrinnen und
Bahnschienen, weil sie dafür von Händlern ein hübsches Sümmchen
bekommen. Seit einem Jahr profitieren von den hohen Preisen auch die
Kommunen, die "Klüngelskerlen" nun eine bestimmte Sammelquote
genehmigen können und dafür selbst in das lukrative Geschäft
einsteigen. Das geht zweifelsohne zu Lasten mobiler Kleinunternehmen.
Es gibt aber gute Gründe, den Städten ein angemessenes Stück vom
Schrott-Kuchen zuzugestehen, wenn sie im Gegenzug die Müllgebühr
stabil halten oder gar senken. Denn die kommunalen Entsorger sammeln
gratis Sperrmüll ein, nehmen Schadstoffe und Grünschnitt entgegen.
Das kostet Geld. Warum sollten vor diesem Hintergrund die Erlöse aus
Kupfer, Stahl und Aluminium den Privaten vorbehalten bleiben? Für die
Bürger bleibt alles beim Alten. Geld für ihr Altmetall bekommen sie
nur, wenn sie es selbst zum Schrottplatz bringen.
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Datum: 07.06.2013 - 19:07 Uhr
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