Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Ehegattensplitting-Urteil/Gleichstellung
(ots) - Das Urteil zur steuerlichen Gleichstellung von
Ehen und eingetragenen Lebenspartnerschaften kann niemanden
überraschen. Der schwarz-gelben Regierungskoalition fehlte bislang
der Mut, das entsprechende Gesetz zu ändern. Jetzt muss sich die
Bundesregierung ein weiteres Mal von den Karlsruher Richtern belehren
lassen. In den Schubladen der Fachminister schlummern doch schon
fertige Gesetzentwürfe. Wenn die Kanzlerin ihrem bisherigen Stil treu
bleiben will, räumt sie dieses Streitthema schnell vom Tisch. Von
diesem Urteil geht die Welt nicht unter. Denn die Verfassungsrichter
schwächen mit ihrem Urteil doch nicht die Ehe von Mann und Frau. Sie
sagen nur, dass es keinen Grund für eine steuerliche
Ungleichbehandlung gibt. Wer eine eingetragene Lebenspartnerschaft
anstrebt, geht dauerhafte Pflichten ein. Nicht wenige homosexuelle
Paare ziehen auch Kinder groß. Auch deshalb gibt es einen Grund
weniger, sie im Steuerrecht zu diskriminieren. Wenn der Gesetzgeber
glaubt, er müsse die Kinder besser fördern, kann er das tun. Davon
müssen dann alle profitieren - egal, wo sie leben.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.06.2013 - 20:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 885898
Anzahl Zeichen: 1347
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Ehegattensplitting-Urteil/Gleichstellung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...