WAZ: Das Kreuz mit den digitalen Rechten. Kommentar von Sven Frohwein
(ots) - Digitale Downloads machen mittlerweile mehr als 20
Prozent des gesamten Umsatzes der Musikindustrie in Deutschland aus -
Tendenz stark steigend. Vermutlich könnte es sogar noch viel mehr
sein, wenn die Anbieter sich endlich auf einen gemeinsamen Standard
einigten. Wer schon einmal versucht hat, einen bei Amazon gekauften
Song auf sein Handy von Apple zu laden, weiß davon ein Liedchen zu
singen. Um ihre eigenen Pfründe zu sichern, haben die Unternehmen
ganz eigene technische Hürden entwickelt, die einen einfachen
Austausch von Musik zwischen verschiedenen Software-Systemen
erschweren. Eine solche Hürde ist das sogenannte Digital Rights
Management, technische Maßnahmen zur digitalen Rechteverwaltung.
Damit können die Firmen festlegen, was die Kunden mit den Songs
veranstalten dürfen - wie oft die Lieder kopiert, auf welchen Geräten
sie überhaupt abgespielt werden dürfen. Das führt natürlich dazu,
dass Songs, die bei Apple gekauft wurden und eine solche
Rechteschranke mitschleppen, auch nur auf Apple-Geräten abgespielt
werden können. So bindet man Kunden langfristig an sich. Wenn die
schon nicht freiwillig bleiben, werden sie halt auf diese Weise dazu
gezwungen. Schade.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.06.2013 - 19:12 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 885868
Anzahl Zeichen: 1487
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Das Kreuz mit den digitalen Rechten. Kommentar von Sven Frohwein"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...