Mitteldeutsche Zeitung: zu de Maizière
(ots) - Wann immer etwas schief geht im
Bundesverteidigungsministerium - es liegt angeblich an den Beamten.
Der Minister fühlt sich nicht in der Pflicht. Vor vier Jahren hat der
damalige Ressortchef Franz Josef Jung die Berichte über den
Luftangriff auf Zivilisten im afghanischen Kundus einfach nicht
gelesen. Den Ärger überließ er dem Oberst vor Ort. Sein
Amtsnachfolger Karl-Theodor zu Guttenberg entließ in derselben Sache
den Generalinspekteur und Staatssekretär und erklärte, man habe ihm
wichtige Dokumente vorenthalten. Jetzt ist de Maizière an der Reihe,
und auch er hat mögliche Schuldige bereits ausgemacht. Zwei mögliche
Schlussfolgerungen bleiben: Entweder der Minister lügt. Oder das
Verteidigungsministerium ist eine Truppe mit ihrer ganz eigenen
Agenda. Und auch de Maizière hat sie nicht in den Griff bekommen.
Beides beunruhigt.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 05.06.2013 - 19:34 Uhr
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