WAZ: Mehr Fairness für Betriebsrentner. Kommentar von Frank Meßing
(ots) - Weil die gesetzliche Rente oft längst nicht mehr zum
Leben reicht, hat sich die Betriebsrente zu einer wichtigen Säule der
Altersvorsorge entwickelt. Aus sozialer Verantwortung ihren
ehemaligen Beschäftigten gegenüber ist es unfair, dass die
Unternehmen ausgerechnet hier versuchen zu sparen und sich darauf
verlassen, dass sich Betroffene selbst um ihre Ansprüche kümmern.
Viele Rentner sind damit schlichtweg überfordert und kennen im
Zweifel gar nicht ihre Rechte. Mit ihrer Kampagne hat die Duisburger
IG Metall den Finger in eine offene Wunde gelegt und Thyssen-Krupp
viel Arbeit bei der Neuberechnung der Betriebsrenten gemacht. Mit
Erfolg. Viele Pensionäre erhalten nun Anpassungen, auch wenn sie zum
Teil nur wenige Euro betragen. Und der Vorstand will mit dem
Betriebsrat eine Neuregelung aushandeln, die hoffentlich gerechter
ausfällt als die bisherige. Das Beispiel Thyssen-Krupp könnte Schule
machen. Betriebsrentner, Interessenvertretungen und Gewerkschaften
werden keine Ruhe geben.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.05.2013 - 19:13 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 879922
Anzahl Zeichen: 1277
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Mehr Fairness für Betriebsrentner. Kommentar von Frank Meßing"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...