Mitteldeutsche Zeitung: Streit um Sparkurs in Sachsen-Anhalt
Ex-Ministerin Wolff: Flurschaden hätte vermieden werden können
(ots) - Sachsen-Anhalts ehemalige Wissenschafts- und
Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) hat begrüßt, dass die
Regierungskoalition von CDU und SPD bei Hochschulen, Forschung und
Unikliniken bereit sei, den Sparkurs der Landesregierung zu
korrigieren. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche
Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). Sicher müssten auch Hochschulen und
Wissenschaft Einsparungen erbringen, "aber nicht so kurzfristig in
der von der Staatskanzlei und Finanzministerium geforderten Höhe",
sagte Wolff in einem Interview mit dem Blatt. Es sei aber wichtig,
mit dem Wissenschaftsrat zusammenzuarbeiten, Prioritäten zu setzen
und dann zu bewerten, wo man Geld freischaufeln könne - und nicht
andersherum. Den zwischenzeitlich entstandenen Flurschaden hätte man
vermeiden können, so Wolff und kritisierte damit auch den Stil von
Haseloff und Bullerjahn: Beide seien in ihren Handlungen mitunter
impulsiv. "Ich glaube nicht, dass plötzliche Richtungswechsel und
einsame Entscheidungen Grundlage für eine gute und erfolgreiche
Politik sind." Es könne auch nicht die Aufgabe von Ministern in einer
Regierung sein, Weisungsempfänger von einzelnen Kabinettskollegen zu
werden.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.05.2013 - 16:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 872412
Anzahl Zeichen: 1454
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Mitteldeutsche Zeitung: Streit um Sparkurs in Sachsen-Anhalt
Ex-Ministerin Wolff: Flurschaden hätte vermieden werden können"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...