Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Textilproduktion in Bangladesch
(ots) - 1127 Menschen sind durch den Fabrikeinsturz in
Bangladesch ums Leben gekommen. Da möchte man doch gern glauben, dass
eine Katastrophe solchen Ausmaßes irgendwo auch etwas Gutes bewirkt.
Da kommt die Nachricht recht, dass sich führende europäische
Textilketten verpflichten, künftig auf Gebäude- und Feuersicherheit
in ihren Produktionsstätten zu achten. Schließlich sind Zara, H & M,
C & A, Tchibo, Tommy Hilfiger und Calvin Klein keine kleinen
Handelshäuser. Und dann die Nachricht, dass sogar KiK unterzeichnen
will! Der Textildiscounter bestritt so lange, dass in der Fabrik in
Bangladesch überhaupt für ihn produziert wurde, bis Augenzeugen
Kleidung mit dem KiK-Logo in die Kamera hielten. Jetzt ist es an den
Markenherstellern, nachzuziehen. Der Kunde glaubt ja gern, dass die
Betriebe der Gerry Webers, Seidenstickers und van Laacks ordentlich
geführt werden. Aber erst eine unabhängige Kontrolle schafft
Gewissheit - und öffnet das Portemonnaie für die paar Cents, die ein
fair hergestelltes Shirt mehr kostet. Das Schlimmste wäre ein
vollständiger Boykott. Er würde Bangladesch endgültig nach unten
ziehen.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.05.2013 - 20:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 871577
Anzahl Zeichen: 1385
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Textilproduktion in Bangladesch"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...