WAZ: Zahlen per Handy nur eine Vision. Kommentar von Sven Frohwein
(ots) - Bislang war es nur ein Versuchsballon. Doch ab
kommender Woche setzt der erste Discounter deutschlandweit auf das
Bezahlen per Handy. Läutet Netto damit eine Zeitenwende beim
bargeldlosen Zahlungsverkehr ein? Werden Kreditkarten und Geldscheine
bald überflüssig sein? Leider nein. Dafür ist die von der
Edeka-Tochter favorisierte Technik zu umständlich. Statt auf im
Smartphone eingebaute Chips zu setzen, die quasi im Vorbeigehen das
Bezahlen ermöglichen, muss die Kassiererin umständlich einen Code
eintippen, den der Kunde vorher auf ein Programm des Mobiltelefons
geschickt bekommt. Zeitersparnis? Tendiert gegen Null. Darüber hinaus
funktioniert die App natürlich nur bei Netto. Die Händler wären
stattdessen gut beraten, eine gemeinsame Lösung zum bargeldlosen
Bezahlen per Mobiltelefon zu entwickeln. Die Technik haben viele neue
Handys bereits eingebaut. Das Smartphone wird an die Kasse gehalten,
der Betrag verbucht, das war's. Doch darauf müssen wir leider noch
länger warten. Der Handel scheut die Kosten für die Umrüstung der
Kassen.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.05.2013 - 19:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 869442
Anzahl Zeichen: 1334
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Zahlen per Handy nur eine Vision. Kommentar von Sven Frohwein"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...