Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Pferdefleisch-Skandal
(ots) - Sicher, dem gebratenen Fleisch sieht man
schwerlich an, ob es vom Rind oder Pferd stammt. Trotzdem erstaunt
die Hartnäckigkeit, mit der niederländische Behörden ihre Augen
geschlossen hielten. Schließlich ist es schon fast ein Jahr her, dass
bei einer Probe der Firma Willy Selten Spuren eines verbotenen
Schmerzmittels nachgewiesen wurden. Der Verdacht, dass der
Großhändler Pferde- unters Rindfleisch gemixt hat, kam spätestens im
vergangenen Dezember auf. Trotzdem wurden erst im Februar
Ermittlungen aufgenommen. Dann wurde sofort Pferdefleisch
nachgewiesen. Aber es dauerte wieder zwei Monate, ehe der Skandal
publik wurde. Selten blind, so scheint es. Immerhin entsprechen 50
000 Tonnen dem Gewicht von etwa 100 mittelgroßen Pferden.
Offensichtlich fehlte nicht nur bei den Tätern das
Unrechtsbewusstsein, sondern auch bei den Behörden die Einsicht in
das Informationsbedürfnis der Verbraucher. Sicher, in heißem Öl
gesiedet kann man auch Kakerlaken und Heuschrecken essen. Guten
Appetit allen, die es mögen! Aber selbst hat jeder Verbraucher das
Recht, gesichert zu wissen, was er verspeist.
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Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
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Datum: 11.04.2013 - 20:15 Uhr
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