Mitteldeutsche Zeitung: zu Wulff
(ots) - Viel Lärm also um nichts? Haben wir es mit einer
verfolgten Unschuld zu tun, an der sich Medien und Öffentlichkeit
vergangen haben? Nein. Christian Wulff hat als Ministerpräsident die
Grenzen zwischen persönlicher Freundschaft und seinen Pflichten als
Vertreter des Allgemeinwohls verschwimmen und eine gefährliche
Grauzone entstehen lassen. Das hat ihm geschadet. Aber auch dem
Ansehen der Politik insgesamt. Diesen Makel kann kein Freispruch
wegwischen. Und nun? Die Justiz ist nicht verpflichtet, sich zur
Ehrengarde von Wulff machen zu lassen. Das Gericht muss die Anklage
der Staatsanwaltschaft nicht verhandeln. Es kann ihm den juristischen
Freispruch verweigern. Der Ex-Bundespräsident hat politisch versagt.
Das wird bleiben. So oder so.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 09.04.2013 - 20:13 Uhr
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