WAZ: Telekom und Co. unter Zugzwang
- Kommentar von Sven Frohwein
(ots) - Im Bonner Hauptquartier der Telekom dürften gestern
die Sektkorken geknallt haben: Jetzt darf der ehemalige Staatsbetrieb
kräftig in den Netzausbau investieren, ohne fürchten zu müssen, von
den Regulierungsbehörden zurückgepfiffen zu werden. Die Telekom -
aber auch alle anderen DSL-Anbieter - sind nämlich unter Zugzwang.
Die Kabelnetzbetreiber machen ihnen schon seit einiger Zeit das Leben
schwer. Mit Datenübertragungsraten von bis zu 100 Megabit war das
Kabelnetz dem alten Telefonkabel aus Kupfer bislang überlegen. Das
dürfte sich mit der neuen Technik ändern. Und die kommt zur rechten
Zeit, weil hochauflösendes TV und allerlei Internet-Angebote das
Datenvolumen in den Netzen immer weiter anschwellen lassen. Mit
Vectoring lässt sich dieses Problem auf absehbare Zeit in den Griff
bekommen. Und die Entscheidung der Bundesnetzagentur garantiert, dass
Konkurrenten auch mitmachen dürfen. Zudem ermöglicht sie der
Deutschen Telekom, wieder mehr Bewegung in einen stagnierenden Markt
zu bringen. Mit Festnetz-Anschlüssen ließ sich zuletzt nämlich nicht
mehr allzu viel verdienen. Die Preise kannten nur einen Weg: nach
unten.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.04.2013 - 19:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 849733
Anzahl Zeichen: 1426
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Telekom und Co. unter Zugzwang
- Kommentar von Sven Frohwein"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...