Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Bankgeheimnis in Steuerparadiesen
(ots) - Das Bankgeheimnis in europäischen
Steuerparadiesen und die Steueroasen in Übersee sind bislang so
unumstößlich gewesen wie ein Fels jedem Sturm trotzt. Dass es nun
Anzeichen für eine Zeitenwende gibt, kommt einer Sensation gleich,
über die sich jeder ehrliche Steuerzahler freuen darf. Es ist ein
starkes Signal, dass nach Luxemburg auch Österreich eine Lockerung
des Bankgeheimnisses in Aussicht stellt. Gleichwohl überrascht die
Dynamik und lässt auch Zweifel an der Ernsthaftigkeit aufkommen. Und
dennoch: Die Beinahe-Pleite des Steuerparadieses Zypern, dessen
zweifelhaftes Geschäftsmodell von den Euro-Partnern nicht einfach
weiter finanziert wird, und die konzertierten Enthüllungen über
Machenschaften mit Briefkastenfirmen in aller Welt scheinen ihre
Wirkung nicht verfehlt zu haben. Sie haben die Debatte um Steuermoral
und Fluchtmöglichkeiten in ungewohnter Stärke neu entfacht. Dabei ist
es vor allem eine Frage der Gerechtigkeit, dass sich gerade die
Großen und Starken an der Finanzierung der Gemeinschaft angemessen
beteiligen. Jetzt müssen den hehren Worten aber auch Taten folgen.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.04.2013 - 20:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 848882
Anzahl Zeichen: 1358
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Bankgeheimnis in Steuerparadiesen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...