PresseKat - Frankfurter Rundschau: Zur Zypern-Krise:

Frankfurter Rundschau: Zur Zypern-Krise:

ID: 836740

(ots) - Die Zwangsabgabe für Sparer mag gut gemeint
sein. Verständlich ist der Wunsch, die Lasten der Krise fairer zu
verteilen. Der Beschluss der Finanzminister ist dennoch
unverantwortlich. Damit setzen sich die Staaten über die Zusage an
Europas Sparer hinweg, dass ihre Guthaben bis 100 000 Euro
sicher sind. Jetzt will es keiner gewesen sein. Die Bundesregierung
erklärt, die Verantwortung liege in Nikosia. Dort beteuert der
Staatspräsident, er habe das nie gewollt. Zur Erinnerung: Ihren
Beschluss haben die Finanzminister einstimmig gefällt. Immerhin
verrät die Absetzbewegung Einsicht. Vielleicht gelingt es mit
einer raschen Korrektur, Panik auf Zypern, in Madrid und Rom zu
vermeiden. Vertrauen in ihr Krisenmanagement aber dürfen Europas
Politiker nicht mehr erwarten.



Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386




Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  Fischer/Schnieder: Handbuch Großprojekte wichtiger Baustein für das Gelingen von Infrastrukturprojekten Stiftung Datenschutz noch immer nicht arbeitsfähig
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.03.2013 - 16:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 836740
Anzahl Zeichen: 1000

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Frankfurt



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Zur Zypern-Krise:"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Frankfurter Rundschau