Mitteldeutsche Zeitung: zu Fremdenfeindlichkeit
(ots) - Es wird einfach nicht besser - im Gegenteil. Wer als
Demokrat einen Blick in die jüngste Statistik der politisch
motivierten Straftaten wirft, kommt schwer ins Grübeln: Seit Jahren
müht sich Sachsen-Anhalt nach Kräften, dem brauen Übel beizukommen.
Es gibt Aktionen wie "Hingucken - Einmischen", ein Netzwerk für
Demokratie und Toleranz, Schulen ohne Rassismus. Doch es scheint, als
brächte dies alles nichts. Bei der jüngsten Landtagswahl scheiterte
die NPD nur ganz knapp am Einzug ins Parlament. Ein deutliches Signal
dafür, dass Fremdenfeindlichkeit kein Problem rec hter Ränder,
sondern auch der Mitte der Gesellschaft ist. Die neue Statistik des
Innenministeriums belegt dies erschreckend eindrucksvoll. Sie belegt
aber auch: Nicht die jungen Menschen haben ein Problem mit anderen
Kulturen und Toleranz - sondern die Eltern- und
Großeltern-Generationen. Diese zu erreichen, ist viel schwieriger,
als in Schulen zu gehen.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.03.2013 - 19:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 833950
Anzahl Zeichen: 1163
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...