WAZ: Zu viel Sand im Getriebe Europas
- Kommentar von Dietmar Seher
(ots) - Das grenzenlose Europa ist ein gutes Ziel. Es ist
ein Zeichen für Friedfertigkeit. "Erbfeindschaften" wie zwischen
Deutschland und Frankreich, Deutschland und Polen sind von gestern.
Im Alltag kann Sand ins Getriebe dieser Friedfertigkeit geraten.
Dann, wenn Banden durch unsere Vorstädte ziehen und Häuser plündern.
Wenn Revier-Kommunen mit den Folgen von Prostitution nicht mehr
fertig werden oder vor leeren Sozialkassen warnen müssen. Der
EU-Beitritt Rumäniens und Bulgariens hat solche Probleme gebracht.
Ein Wegfall der Grenzkontrollen würde sie verschärfen. Deshalb hat
der Bundesinnenminister die Notbremse gezogen. Gut so. Jetzt ist
nachzubessern. Dabei muss, erstens, Vertrauen in die
Rechtsstaatlichkeit dieser Länder entstehen können. Noch ist die
Korruption in Rumänien und Bulgarien immens. Es müssen dort,
zweitens, Armut und Ausgrenzung von Völkern wie die der Sinti und
Roma ein Ende haben. Viele derjenigen, die deshalb zu uns geflohen
sind, gerieten hier, als Täter oder Opfer, in den Strudel
importierter Kriminalität. Wer Frieden in Europa will, muss die
Ursachen dafür beseitigen. Vor Ort.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.03.2013 - 19:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 830136
Anzahl Zeichen: 1410
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Zu viel Sand im Getriebe Europas
- Kommentar von Dietmar Seher"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...