WAZ: CO2 ist am besten für Klimaanlagen. Kommentar von Gerd Heidecke
(ots) - Den meisten Autofahrern dürfte es ziemlich egal
sein, welches Kältemittel in der Klimaanlage ihres Autos zirkuliert.
Sollte es aber nicht. Millionen Tonnen werden jährlich eingesetzt und
landen nach kurzer Zeit überwiegend in der Umwelt. Alle bisher
eingesetzten Mittel haben schwerwiegende Nachteile. Die ersten waren
Ozonschichtkiller und Treibhausgase in einem. Das jetzt eingesetzte
Mittel, an dem Daimler vorläufig festhalten will, 1000mal
klimaschädlicher als Kohlendioxid. Das neue Kältemittel ist bei
Unfällen brandgefährlich, wird als starkes Umweltgift eingeschätzt
und ist nebenbei auch noch sehr teuer. Dabei gibt es ein Mittel, das
ungefährlich und klimafreundlich ist: Kohlendioxid (CO2). Das klingt
in vielen Ohren unlogisch, ist das Gas doch bekannt als Ursache für
die steigende Erderwärmung. Beim Einsatz in Kühlschränken und
Klimaanlagen sieht dies aber anders aus, weil die Alternativen -
siehe oben - auch für das Klima viel schädlicher sind. Die deutsche
Autoindustrie sollte zu ihrem einst abgegebenen und gebrochenen
Versprechen zurückkehren, CO2 einzusetzen, auch wenn es
Anfangsinvestitionen kostet. VW-Lenker Ferdinand Piëch scheint dafür
zu sein. Schön wär's.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.03.2013 - 19:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 828169
Anzahl Zeichen: 1491
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: CO2 ist am besten für Klimaanlagen. Kommentar von Gerd Heidecke"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...