(ots) - Immer weniger Familien in NRW abonnieren eine
Tageszeitung, die Auflagen zahlreicher Blätter gehen in den Keller.
Viele Lokalredaktionen werden ganz geschlossen, wie gerade bei der
Westfälischen Rundschau. Empörte Leserinnen und Leser fordern ihr
Recht auf Meinungsvielfalt und wollen ihre Lokalzeitung behalten.
Experten sprechen von einem dramatischen Umbruch bei den
gedruckten Medien: Wie viel Zukunft hat Gedrucktes im Zusammenspiel
mit den elektronischen Medien? Warum gehört die Tageszeitung für
immer weniger Bürgerinnen und Bürger zum Frühstück dazu? Verlage
machen Versuche mit Lokalinformationen auf dem Tablet-PC, aber das
ist nur wirtschaftlich, wenn die Empfänger dafür bezahlen.
Medienforscher fordern deshalb das Ende der
"Alles-für-lau"-Mentalität im Internet.
Alle Umfragen zeigen: Die Bürger haben mehr denn je Interesse an
vielfältigen Informationsquellen, sie wollen qualitätsvolle
Nachrichten aus der globalisierten Welt und erst recht aus ihrem
Nahbereich.
Zu diesem Thema diskutieren NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider,
Medienwissenschaftler Prof. Ulrich Pätzold und Christian Nienhaus,
Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe und Vorsitzender des
Zeitungsverlegerverbandes NRW e. V. Moderatorin der Runde ist Judith
Schulte-Loh.
Die einstündige Sendung wird am Dienstag, 5. März, um 19 Uhr im
Harenberg-City-Center neben dem Dortmunder Hauptbahnhof
aufgezeichnet. Der Eintritt ist frei.
WDR 5 Stadtgespräch, 7.3.2013, 20.15 bis 21 Uhr Thema: Meine
Zeitung muss bleiben - Wie werden wir uns künftig lokal informieren?
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Pressekontakt:
Stefanie Schneck
WDR Presse und Information
Telefon 0221 220 7124
stefanie.schneck(at)wdr.de