NRZ: Arbeit ist kein Wert an sich - ein Kommentar von JAN JESSEN
(ots) - So viel ist klar: Auch nach dem gestrigen Beschluss
des Bundesrates wird es so schnell keinen flächendeckenden
Mindestlohn in Deutschland geben. Die schwarz-gelbe
Regierungskoalition stellt sich weiter quer. Für Hunderttausende
Menschen in Deutschland heißt das: Sie müssen sich weiterhin
staatlich alimentieren lassen, obwohl sie Vollzeit arbeiten. Anders
ausgedrückt - der Steuerzahler muss auch künftig Lohndumping
subventionieren. Es ist eigentlich recht einfach: Wenn Arbeitgeber
nicht willens sind, ihren Beschäftigten einen zum Leben ausreichenden
Lohn zu zahlen, muss der Staat eingreifen. Die Lohnspreizung in
Deutschland nimmt seit Jahren zu. Die obersten Einkommen steigen
stetig, Arbeitnehmer am unteren Ende der Gehaltsskala haben hingegen
Reallohneinbußen. Das gefährdet erstens den gesellschaftlichen
Zusammenhalt und ist zweitens auch volkswirtschaftlich unsinnig.
Menschen, die keine Wertschätzung über ihre Gehaltsabrechnung
erfahren, sind weniger motiviert und damit auch weniger produktiv als
jene, denen ein vernünftiger Lohn gezahlt wird. Arbeit ist eben kein
Wert an sich.
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Datum: 01.03.2013 - 17:54 Uhr
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