(ots) - Die letzte große Gesundheitsreform, die unter dem
Stichwort AMNOG durchgeführt wurde, erschwert die Markteinführung
neuer Medikamente. Staatliche Gremien wie der G-BA prüfen den Nutzen
von Medikamenten und verlangen darüber Dossiers von den
Pharmaherstellern. Wie Unternehmen diese Nutzendossiers in ihr
Produktmarketing einbinden können, darüber berichtet das Fachmagazin
'Healthcare Marketing' (www.healthcaremarketing.eu; New Business
Verlag, Hamburg) in seiner aktuellen März-Ausgabe.
Im Interview sagt Alexander Wilke, früher u.a. Pharmamanager bei
Roche und Essex, Unternehmen müssten die Prüfberichte des G-BA so
aufbereiten, dass sie für Ärzte verständlich sind. Wilke erläutert:
"Ich würde genau beschreiben, wie das Medikament eingenommen werden
muss. Ich würde emotionale Patientenbilder entwickeln, damit der Arzt
genau weiß, auf welche seiner Patienten das Medikament passt. (...)
Selbstverständlich sollten dem Arzt, aber auch den Kassen, die
wissenschaftlichen Daten zur Verfügung stehen." Wilke ist Market
Access-Experte und Leiter seines neuen Instituts für evidenzbasiertes
Gesundheits- & Versorgungsmanagement, Huglfing.
Das monatliche Fachmagazin 'Healthcare Marketing' wurde 2006
gegründet und erscheint mit einer verbreiteten Auflage von 2.824
(laut IVW). Es wendet sich an Marketing- und
Kommunikationsentscheider der Gesundheitswirtschaft. Die Redaktion
berichtet über Produkte, Dienstleistungen und Medien, die sich an
Endverbraucher und Fachzielgruppen wenden.
Pressekontakt:
Healthcare Marketing
Reiner Kepler
Telefon: 040-60900972
kepler(at)new-business.de