Tatort Telefon / Abo-Verträge für Nahrungsergänzungsmittel per Telefon sind oft unseriös
(ots) - Manchmal darf man auch unhöflich sein. "Legen
Sie bei unerwünschten Werbeanrufen einfach auf", rät Kriminaloberrat
Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention
des Bundes und der Länder, in der "Apotheken Umschau". So werden
älteren Menschen häufig Probepackungen von Nahrungsergänzungsmitteln
aufgeschwatzt, mit deren Zusendung den Adressaten Abonnement-Verträge
mit Mindestlaufzeiten von bis zu einem Jahr untergeschoben werden.
Wer diesen nicht innerhalb von 14 Tagen widerruft, wird ein Jahr lang
zum Beispiel mit Ginkgo- oder Fischölpräparaten "zum Vorzugspreis"
beliefert. Verbraucherzentralen kennen diese Praxis seit Jahren. Wer
keine unliebsamen Überraschungen erleben möchte, sollte am Telefon
nichts kaufen. Werbeanrufe ohne ausdrückliches Einverständnis sind
zwar nicht erlaubt. Am Telefon können aber durchaus wirksame Verträge
zustande kommen.
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Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 2/2013 B liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.
Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla(at)wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.apotheken-umschau.de
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Datum: 17.02.2013 - 09:00 Uhr
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