Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu ausländischen Fachkräften
(ots) - Na so was! Da erhalten deutsche Behörden wider
Erwarten Bestnoten, weil sie Einwandereranträge zügig und
vergleichsweise wohlwollend bearbeiten. Dennoch bleiben die
ausländischen Fachkräfte fern. Experten haben allerdings frühzeitig
gewarnt, dass der Schalter in der Einwanderungspolitik nicht von
heute auf morgen umgelegt werden kann. Vorurteile haben eine lange
Lebensdauer - nicht nur in Deutschland. Ein Satz wie »Kinder statt
Inder« hat sich nicht nur ins Gedächtnis von Indern eingebrannt.
Deutschland hat beim Wettbewerb um ausländische Spezialisten einen
grundsätzlichen Nachteil: die deutsche Sprache. Es ist richtig, dass
ihre Kenntnis zur Bedingung gemacht wird. Aber warum ist dann das
Lehrangebot weltweit in den Goethe-Instituten eher abgebaut worden?
Gerade Asiaten, die oft früh Englisch lernen, bevorzugen Länder wie
England, USA, Kanada und Australien - nicht nur wegen der Sprache,
sondern auch, weil sie dort auf Einwanderergruppen aus der Heimat
treffen, die sich schon eingelebt haben. Darauf gibt es nur eine
Antwort: Die deutsche Politik und Wirtschaft müssen sich besonders
bemühen.
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Andreas Kolesch
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Datum: 04.02.2013 - 20:30 Uhr
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