(ots) - Geplant sind u.a. folgende Themen:
Contergan-Geschädigte kämpfen um Rente
Auf dem Papier sind die Opfer des Contergan-Skandals mittlerweile
um die 50 Jahre alt. Doch körperlich fühlen sich viele jetzt schon
wie 80. Denn zusätzlich zu den Fehlbildungen machen ihnen inzwischen
auch Folgeschäden aufgrund von jahrelangen Fehlbelastungen zu
schaffen. Ihre Pflegebedürftigkeit steigt rasant. In dieser Woche
haben die Contergan-Geschädigten deshalb im Bundestag für eine höhere
Rente gekämpft. Westpol hat sie begleitet.
Kurskorrektur bei der Energiewende?
Die Stromverbraucher müssen zuviel für die Energiewende bezahlen.
Darüber herrscht Einigkeit zwischen allen politischen Parteien. Doch
wenn es um die Frage geht, WIE die Stromkunden entlastet werden
sollen, beginnt der Streit. Bundesumweltminister Altmaier wagte in
dieser Woche einen Vorstoß. Er will industrielle Großabnehmer und die
Betreiber von Solar- und Windanlagen stärker belasten. Doch dagegen
wehren sich vor allem die rot-grün regierten Bundesländer. Denn beim
Thema Energiewende geht es längst nicht mehr um die Sache. Hier hat
der Wahlkampf schon begonnen.
Immer mehr Heimkinder
Jahr für Jahr werden in Nordrhein-Westfalen mehr Kinder und
Jugendliche von den Behörden aus ihren Familien geholt. Oft ist das
die einzige Möglichkeit, die Kinder vor Verwahrlosung und
Misshandlung zu schützen. Nachdem es wiederholt Einzelfälle mit
tödlichen Folgen gegeben hatte, gilt bei den Jugendämter die Devise:
lieber einmal mehr eingreifen, als einmal zu wenig. Für die
Mitarbeiter ist das eine Riesenverantwortung. Und für die Kommunen
eine wachsende finanzielle Belastung.
Moderation: Sabine Scholt (Foto unter www.ard-foto.de)
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Angela Kappen
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