(ots) - Die Unfallforschung der Versicherer (UDV)
unterstützt die am Mittwoch bekannt gewordenen Pläne des
Bundesverkehrsministeriums zur Erhöhung einzelner Bußgelder in Bezug
auf den Radverkehr. Nach Auffassung des Leiters der UDV, Siegfried
Brockmann, ist die Regelmissachtung durch Radfahrer inzwischen üblich
geworden. "Der Staat muss deutlich machen, dass die StVO für alle
gilt und dauernde und teilweise massive Verstöße nicht hingenommen
werden können", so Brockmann.
Allerdings gehöre dazu ein Gesamtpaket. Angesichts einer
offensichtlich geringen Verfolgungs- und
Entdeckungswahrscheinlichkeit, erneuerte Brockmann seine Forderung
nach verstärkter Einführung von Polizeistreifen auf Fahrrädern. Diese
würden auch von Radfahrern ernster genommen, da sie die Probleme des
Alltags kennen.
Außerdem gehöre dazu auch eine Straßenplanung, die Radfahrer nicht
ständig benachteiligt und sie teilweise auch zu regelwidrigem
Verhalten nötigt, um selbst nicht gefährdet zu werden. Deshalb sei es
ein gutes Signal, dass bei der Reform auch das Zuparken von
Radverkehrsanlagen mit einem höheren Bußgeld belegt werden soll.
Weitere Informationen auf www.udv.de.
Folgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/unfallforschung
Unsere Filme auf YouTube: www.youtube.com/unfallforschung
Unser BLOG: www.verkehrssicherheitsblog.de
Pressekontakt:
Siegfried Brockmann
Leiter Unfallforschung der Versicherer
Tel.: 030 / 20 20 - 58 20
s.brockmann(at)gdv.de