Rheinische Post: Arzneien als Gefahr für die Gesundheit
= Von Eva Quadbeck
(ots) - Immer häufiger klopfen die Krankenkassen den
Ärzten auf die Finger, stellen deren Therapien und vor allem deren
Mengen in Frage. Sowohl die Kassen wie auch die Ärzte haben neben dem
Wohl der Patienten immer auch ihre Finanzlage im Auge. Dies wiederum
muss man stets bedenken, wenn sich Kassen und Ärzte gegenseitig
kritisieren. Doch jenseits des üblichen Hickhacks zwischen Kassen und
Ärzten lässt die Studie über gefährliche Arzneimittelverordnungen
aufhorchen. Ein Übermaß an Medikamenten sorgt nicht nur dafür, dass
sich die Wirkstoffe teilweise gegenseitig aufheben können, sie können
auch gesundheitliche Schäden anrichten. Die Gründe, warum solche
Mittel dennoch miteinander verschrieben werden, sind vielfältig: Mal
ist es die Unwissenheit der Ärzte, mal die Forderung der Patienten,
die einen Arzt nur für gut halten, wenn er etwas verschreibt. Und
nicht zuletzt wird in den Heimen zu viel verordnet, wo Pflegenotstand
herrscht und wo Tabletten mangelnde Versorgung der Bewohner ersetzen
sollen. Eine kritische Hinterfragung durch die Krankenkassen bei
allen auffälligen Verordnungen ist also sinnvoll. Sie sollte
möglichst in Kooperation und nicht in Konfrontation mit den Ärzten
laufen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.01.2013 - 20:56 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 803643
Anzahl Zeichen: 1450
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Arzneien als Gefahr für die Gesundheit
= Von Eva Quadbeck"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...