(ots) - Die Associacao Brasileira de Sementes
e Mudas (ABRASEM - Brasilianischer Verband fĂŒr Saatgut und Setzlinge)
veröffentlicht die sechste Ausgabe der durch Celeres und Celeres
Ambiental durchgefĂŒhrten Studien zu den wirtschaftlichen und
sozio-ökologischen Auswirkungen des Einsatzes von Biotechnologie im
Hinblick auf brasilianische Nutzpflanzen. Laut der Studie
verzeichnete ein Bauer mit einer AnbauflÀche von 50 Hektar seit diese
Technologie in Brasilien eingefĂŒhrt wurde mit insektenresistenten
Nutzpflanzen bereits einen zusÀtzlichen Ertrag von 100.400 US-Dollar.
Laut der Prognose fĂŒr diesen Bauern kann er in den nĂ€chsten zehn
Jahren einen Anstieg der Einnahmen i. H. v. 324.100 US-Dollar
erwarten. Dieses Plus ist hauptsÀchlich dem ProduktivitÀtsanstieg,
den diese Technologie ermöglicht, zuzurechnen.
Die Analyse der Gesamtsituation fĂŒr die Biotechnologie in
Brasilien im Hinblick auf die drei Nutzpflanzen mit transgenen
VarietÀten, die bereits genehmigt wurden und produziert werden
(Getreide, Sojabohnen und Baumwolle), lieferte ebenfalls signifikante
Ergebnisse. Mit der Aussicht auf die Zulassung neuer Technologien,
einer gröĂeren Verbreitung unter den Bauern und der Weiterentwicklung
der existierenden Technologie sollte der wirtschaftliche Gesamtgewinn
aus dem Einsatz der Transgentechnologie in den nÀchsten zehn Jahren
118,2 Mrd. US-Dollar betragen, wobei 82 % davon an die Bauern gehen.
"ABRASEM hat sich darum bemĂŒht, bei den Ergebnissen die RealitĂ€t
der brasilianischen Bauern - in erster Linie der Familienbetriebe -
zu berĂŒcksichtigen", erklĂ€rt Narciso Barison Neto, Bauer und
PrÀsident von ABRASEM.
Die Infografik von ABRASEM zeigt die Vorteile der Biotechnologie
in der brasilianischen Landwirtschaft (hier klicken [http://www.abras
em.com.br/benefits-from-biotechnology-in-the-brazilian-agriculture/])
ProduktivitÀtszunahmen liefern gute Ergebnisse und regen den
Wettbewerb an
Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Studie hÀngt mit den
ProduktivitÀtszunahmen zusammen. Sie zeigt, dass der
ProduktivitĂ€tszuwachs der wichtigste Faktor fĂŒr die durch die Bauern
erzielten wirtschaftlichen Gewinne ist. Der ProduktivitÀtszuwachs
löst damit die Senkung der Produktionskosten ab, die in Àlteren
Studien als dominanter Faktor identifiziert wurde. Diese VerÀnderung
könnte auch den guten Ergebnissen in der Landwirtschaft, die auf den
Einsatz transgenetischer Nutzpflanzen zurĂŒckzufĂŒhren sind,
zugeschrieben werden.
"Wenn wir die wirtschaftlichen Ergebnisse, die der Einsatz der
Biotechnologie in der brasilianischen Landwirtschaft in den
vergangenen 16 Jahren beigefĂŒhrt hat, sowie die Aussichten fĂŒr die
nĂ€chsten zehn Jahre berĂŒcksichtigen, dann wird deutlich, dass es
unumgÀnglich ist, politische Entscheidungen zu verbessern und
weiterhin zu ĂŒberwachen, um eine die Entwicklung der Biotechnologie
in Brasilien fördernde Umgebung zu schaffen", erklÀrt Anderson
Galvao, geschĂ€ftsfĂŒhrender Teilhaber bei Celeres und Koordinator der
wirtschaftlichen Studie.
Laut dem PrÀsidenten von ABRASEM zeigt die Studie, dass sich die
Investition in Biotechnologie fĂŒr Bauern lohnt. "Dies ist umso
wichtiger im Zusammenhang mit der Aufrechterhaltung der
WettbewerbsfÀhigkeit der nationalen landwirtschaftlichen Produktion,
insbesondere zu einer Zeit, in der die Prognose einer steigenden
internationalen Nachfrage nach Lebensmitteln zum Gegenstand der
lokalen und internationalen Debatte geworden ist", kommentiert er.
"Getreide ist das beeindruckendste Beispiel fĂŒr den sprunghaften
Anstieg der RentabilitÀt und der ökologischen Auswirkungen, die
Bauern durch Biotechnologie erreichen. Die Auswirkungen dieses
Einsatzes [von Biotechnologie] sind bei kleinen und mittleren
Landwirtschaftsbetrieben, deren WettbewerbsfÀhigkeit sich verbessert,
sogar wesentlich besser zu erkennen", ergÀnzt Barison.
Gesamte Studie zu den wirtschaftlichen Vorteilen lesen (Link zur
Celeres-Website [http://www.celeres.com.br/post.php?p=135])
Gesamte Studie zu den sozio-ökologischen Vorteilen lesen (Link zur
Celeres-Website [http://celeresambiental.com.br/post.php?p=122])
Ăkologische Vorteile
Die Studie prĂ€sentiert zudem die Vorteile der Biotechnologie fĂŒr
die Umwelt und die Nachhaltigkeit des brasilianischen Agribusiness in
den vergangenen 16 Jahren - seit der EinfĂŒhrung der ersten genetisch
modifizierten SaatgĂŒter in Brasilien - sowie in den nĂ€chsten zehn
Jahren. Dabei werden Faktoren wie der Wasserverbrauch,
Treibstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Pestizideinsatz
berĂŒcksichtigt.
Prognostiziert werden fĂŒr durch Biotechnologie unterstĂŒtzte
Landwirtschaft Einsparungen beim Wasserverbrauch von 167,4 Mrd. Liter
Wasser fĂŒr den Zeitraum von 2012/13 bis 2021/22. Dieses
Wasservolumen könnte eine Bevölkerung von 3,8 Mio. Menschen
versorgen.
Die Menge an Dieselkraftstoff, die in landwirtschaftlichen
Maschinen fĂŒr transgene Nutzpflanzen eingesetzt wird, wird sich in
den nÀchsten zehn Jahren ebenfalls wesentlich verringern. Es könnten
bis zu 1,4 Mrd. Liter eingespart werden. Damit kann eine Flotte von
581.200 leichten Nutzfahrzeugen betrieben werden. Im Hinblick auf die
CO2-Emissionen aus dem Einsatz von Dieselöl wĂŒrden schĂ€tzungsweise
3,7 Mio. Tonnen CO2 nicht in die AtmosphÀre freigesetzt, was dem
Erhalt von 27,3 Mio. BĂ€umen entspricht.
"Die StÀrke der positiven Auswirkungen steigt mit der
Beschleunigung der EinfĂŒhrung der Biotechnologie, einem Werkzeug, das
mehr nachhaltige landwirtschaftliche Verfahren zur Senkung der
Belastung von natĂŒrlichen Ressourcen beitragen kann", erklĂ€rt Paula
Carneiro, Direktorin von Celeres Ambiental und Koordinatorin der
sozio-ökologischen Studie.
Studie erreicht sechste Ausgabe
Dies ist die sechste Ausgabe einer Studie, die die Vorteile der
Biotechnologie in der brasilianischen Landwirtschaft ĂŒberwacht und
seit 2008 jĂ€hrlich fĂŒr ABRASEM durchgefĂŒhrt wird. Die Auswertung
unterteilt sich in wirtschaftliche Vorteile, die durch Celeres
analysiert werden, und sozio-ökologische Vorteile, fĂŒr deren
Auswertung Celeres Ambiental zustÀndig ist. Dies sind die einzigen
Unternehmen in Brasilien, die die EinfĂŒhrung der Transgentechnologie
in der Landwirtschaft regelmĂ€Ăig ĂŒberwachen - und dies seit ihren
AnfÀngen tun. Die Ergebnisse basieren auf Feldforschung und
Interviews mit mehr als 360 Sojabohnen-, Getreide- und
Baumwoll-Bauern im ganzen Land. Dies sind die drei Nutzpflanzen in
Brasilien, fĂŒr die der Einsatz in genmanipulierter Form zugelassen
ist und die bereits auf dem Markt erhÀltlich sind.
Die Infografik erklÀrt, wie viel Technologie in einem einzelnen
Samenkorn steckt (hier klicken [http://www.abrasem.com.br/how-much-te
chnology-is-there-in-a-single-seed/])
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