Rheinische Post: Busunglück verdeutlicht Sicherheitsmängel
= Von Gerhard Voogt
(ots) - Die Stadt Düsseldorf ist am Mittwochabend
offenbar nur knapp einer Katastrophe entgangen. Ein Linienbus der
Rheinbahn blieb ausgerechnet auf einem Bahnübergang liegen, kurz
darauf rasten zwei Güterzüge in das Gelenkfahrzeug. Gott sei Dank
konnten die Passagiere rechtzeitig aussteigen. Auch die
Gas-Kesselwagen explodierten nicht. Feuerwehr und Polizei sind sich
einig: Das war knapp. An der Unglücksstelle rollen täglich rund 200
Güterzüge durch das Düsseldorfer Stadtgebiet. Der Zusammenstoß zeigt
in dramatischer Weise, dass die Sicherheitsstandards nicht
ausreichen. Zugführer müssten durch Signale gewarnt werden, wenn
trotz geschlossener Schranke Fahrzeuge auf dem Bahnübergang stehen.
Wenn ein Hindernis auf den Schienen in Sicht kommt, ist es meist viel
zu spät zum Bremsen. Kritische Fragen muss sich auch die Rheinbahn
gefallen lassen. Der Unglücksbus war erst im September überprüft
worden. Drei Monate später bleibt das Fahrzeug unvermittelt liegen.
Wie kann das passieren? Reichen die technischen Kontrollen? Wurde bei
der Inspektion geschlampt? Die Aufklärung wird nicht leicht - der
Gelenkwagen ist nur noch ein Schrotthaufen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.12.2012 - 18:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 787391
Anzahl Zeichen: 1390
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Busunglück verdeutlicht Sicherheitsmängel
= Von Gerhard Voogt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...