Rheinische Post: Die Bausparkassen verspielen Vertrauen
= Von Georg Winters
(ots) - Bausparkassen, die mit Hilfe hoher Provisionen
Vermittler motivieren, Kunden aus alten in neue Verträge zu drängen,
verhalten sich nicht ungesetzlich. Aber das allein reicht nicht.
Massiv haben die Anbieter in den 1990er Jahren mit der attraktiven
Guthaben-Verzinsung der Bausparverträge geworben, was ihnen jetzt in
der Niedrigzinsphase zum Verhängnis wird. Sie haben sich
verkalkuliert. Dafür dürfen nicht die Kunden büßen. Das Verhalten
einiger Anbieter ist um so ärgerlicher, weil das konservative
Zielpublikum der Bausparkassen die Sicherheit festgeschriebener
Zinsen für ein Darlehen in einigen Jahren sehr wohl zu schätzen weiß
und insofern Bausparen immer noch ein beliebtes Produkt bei den
Deutschen ist. Aber die schwarzen Schafe in der Branche setzen das
Vertrauen der Verbraucher in das Produkt aufs Spiel. Wenn der Kunde
nicht dumm ist, stimmt er mit den Füßen ab, sobald er sich über den
Tisch gezogen oder bei Vertragskonditionen gar hintergangen fühlt.
Alles andere würde die These vom mündigen Verbraucher ad absurdum
führen. Und ohne den wird mancher Finanzdienstleister nie von seinem
fragwürdigen Umgang mit Kunden abrücken.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.12.2012 - 19:08 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 785906
Anzahl Zeichen: 1395
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Die Bausparkassen verspielen Vertrauen
= Von Georg Winters"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...