Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zum Verfassungsreferendum inÄgypten
(ots) - Ein ägyptisches Sprichwort sagt, dass eine dicke
Zwiebel nicht mehr wissen will, dass sie mal ein kleines Zwiebelchen
war. Und die ägyptischen Muslimbrüder wollen nicht mehr wissen, dass
sie mal eine geduldete, aber unterdrückte Opposition in der
Mubarak-Diktatur waren. Sie und ihr amtierender Präsident Mursi haben
an der Macht gerochen und sind von ihr narkotisiert. Im Namen der
Bruderschaft maßt sich Mursi diktatorische Vollmachten an und ist
dabei, Ägypten mithilfe des Verfassungsrefendums zu einem Staat zu
machen, in dem das islamische Scharia-Gesetz gilt. Mursi zementiert
einen Machtapparat, in dem es zwar freie Wahlen gibt, Demokratie aber
zu einem hohlen Begriff mutiert. Wohlwollende Unterstützung genießt
Mursi dabei von den Militärs, die wiederum von den USA jährlich mit
mehr als einer Milliarde Dollar unterstützt werden. Hinzu kommen etwa
700 Millionen Dollar Wirtschaftshilfe für Kairo. Ohne Amerikas
Unterstützung wären letztlich auch die ägyptischen Muslimbrüder
schnell am Ende - die dicke Zwiebel verdorrt und ihrer Schärfe
beraubt.
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Thomas Pult
Telefon: +49 (0381) 365-439
thomas.pult(at)ostsee-zeitung.de
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Datum: 16.12.2012 - 18:55 Uhr
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