Mitteldeutsche Zeitung: zum Fall Jalloh
(ots) - Der Justiz ist es nicht gelungen, alle Fragen zum
schlimmen Geschehen vom 7. Januar 2005 in einer Dessauer Polizeizelle
zu beantworten. Schuld daran tragen weder die Staatsanwälte noch die
Richter. Verantwortlich sind in erster Linie die Polizeibeamten, die
in den beiden Prozessen aussagten - und nichts zur Wahrheitsfindung
beigetragen haben. Im Gegenteil: Es drängte sich der Eindruck auf,
dass verschleiert werden sollte, wo es nur ging. Der Schaden ist
groß: Menschenrechtsorganisationen glauben bis heute, dass Jalloh
ermordet wurde. Dafür gibt es keine Hinweise. Aber der Verdacht
konnte nur Nahrung finden, weil nicht vollständig aufgeklärt ist, wie
Jalloh starb. Schaden genommen hat auch das Ansehen der Dessauer
Polizei, der ein unseliger Korpsgeist und Ausländerfeindlichkeit
vorgeworfen wurde.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.12.2012 - 19:23 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 783353
Anzahl Zeichen: 1031
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...