Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Gerichtsurteil zu Krankmeldungen
(ots) - Kritik an Gerichtsurteilen wird in Deutschland
nicht gern gesehen. In diesem Fall ist sie aber angebracht. Dass
Chefs ihren Arbeitnehmern vorschreiben können, dass sie schon am
ersten Krankheitstag ein Attest vorlegen müssen, ist ebenso
brüskierend wie wirklichkeitsfremd. Das kennt jeder: An einem Tag ist
einem so speiübel, dass man am liebsten das Bett nicht verlassen
möchte. Doch schon am nächsten, spätestens übernächsten Tag kehrt die
gewohnte Fitness zurück. Geht der Angestellte aber, wie es der
Arbeitgeber nach diesem Urteil verlangen darf, zum Arzt, kostet das
nicht nur die von den Beschäftigten und Unternehmen gemeinsam
finanzierte Krankenkasse unnötig Geld. Noch wichtiger und ungünstiger
für den Betrieb ist, dass die Krankheit auf die Weise vermutlich
länger dauern wird. Denn die meisten Ärzte sind eher zu vorsichtig,
wenn es um den Zeitraum der Genesung geht. Da werden aus einem
Krankheitstag schnell eine halbe oder gar ganze Arbeitswoche. Doch
Personalchefs müssen ja nicht, sie dürfen nur. Die vernünftigen unter
ihnen werden auf den Krankenschein ab dem ersten Tag verzichten.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.11.2012 - 20:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 763268
Anzahl Zeichen: 1362
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Gerichtsurteil zu Krankmeldungen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...