(ots) - Geplant sind u.a. folgende Themen:
Streit um Forensikstandorte
Forensik ja - aber nicht hier, so das Credo vieler Bürger, deren
Stadt als Standort für die fünf neuen Forensiken ausgewählt wurde.
Weil die Zahl psychisch kranker Straftäter immer weiter steigt,
müssen die neuen Einrichtungen her. Doch wo die Gesundheitsministerin
auch auftaucht und um Verständnis wirbt, schlägt ihr Protest und
Misstrauen entgegen. Wie muss Politik mit den Ängsten der Menschen
umgehen? Und was meinen diejenigen, die seit Jahren neben einer
Forensik wohnen? Westpol spürt den Sorgen der Bürger nach.
Kommunen bitten zur Kasse
Ob Steuer- oder Gebührenschraube: der Bürger muss mehr zahlen. 86
% der Städte und Gemeinden in NRW planen laut einer Studie von
Ernst&Young, ihre Steuern und Gebühren im kommenden Jahr
heraufzusetzen. Knapp die Hälfte will Leistungen eindampfen. Westpol
war im Land unterwegs und zeigt, wie Not erfinderisch macht.
Bürokratie verhindert Erzieherausbildung
Bis zu tausend Arbeitslose könnten in NRW zu Erziehern umgeschult
werden - doch das ist gar nicht so einfach. Denn die Agentur für
Arbeit erkennt die Schulen für Erzieher nicht an; ihnen fehle ein
wichtiges Qualitätssiegel. Westpol über Bürokratiewahn auf Kosten von
Eltern und Kindern.
Auschwitz: Sebastians Reise
Vor zwei Tagen, am 9. November, jährte sich die Reichspogromnacht,
Gedenktag für die Opfer der Gräueltaten der Nazis. Kein Ort steht so
sehr für die systematische Vernichtung der Juden wie das
Konzentrationslager Auschwitz. Während des zweiten Weltkriegs wurden
dort mehr als eine Million Menschen ermordet. Ist das für junge Leute
heute noch ein Thema? Was kann die vierte Generation noch damit
anfangen? Wir haben Schüler einer Duisburger Gesamtschule nach
Auschwitz begleitet.
Moderation: Jens Olesen (Foto unter www.ard-foto.de)
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Angela Kappen, Sonja Steinborn
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