Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Glücksspiel-Staatsvertrag
(ots) - Es ist heuchlerisch, wenn NRW-Innenminister Ralf
Jäger (SPD) behauptet, mit dem neuen Staatsvertrag wolle NRW das
Glücksspiel in geordnete Bahnen lenken und die Spielsucht bekämpfen.
Fakt ist: Das Land erlaubt eine fünfte staatliche Spielbank und das
Lotto-Spielen im Internet. Damit sichert es sich mehr Geld, und es
geht nicht um Peanuts: Die landeseigene Westlotto-GmbH hat 2011 1,6
Milliarden Euro Umsatz gemacht, dazu kommen 110 Millionen Euro der
vier Spielbanken. Damit liegt der staatliche Glücksspielumsatz in NRW
etwa 200 Millionen Euro über dem, den Paul Gauselmann weltweit macht.
Seine Branche trifft der Staatsvertrag mit voller Härte: Sie wird
enteignet, wenn in fünf Jahren Spielhallen schließen müssen, weil
nicht 350 Meter zwischen ihnen liegen. In Deutschland sind laut
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 30 000 Menschen
spielsüchtig, aber 1,3 Millionen Alkoholiker. Trotzdem käme der
Minister nie auf die Idee, Kneipen zu verbieten. Klar: Dafür gäbe es
ja auch nicht den Beifall, den es für das Herumhacken auf der
privaten Glücksspielkonkurrenz gibt.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.11.2012 - 20:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 759129
Anzahl Zeichen: 1343
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Glücksspiel-Staatsvertrag"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...