Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zu O2
(ots) - Da hat sich der Telekomriese Telefónica
wohl verschluckt. Durch den erfolgreichen Börsengang seiner deutschen
Mobilfunktochter O2 auf den Geschmack gekommen, wollten die
hochverschuldeten Spanier mit dem Verkauf von Standortdaten ihrer
hiesigen Kunden gleich weiter Kasse machen. Die prompte Reaktion von
Kunden, Datenschützern und auch der Politik hat das Vorhaben nun
vorerst vereitelt. Tatsächlich hätte der Handel mit Standortdaten den
"gläsernen" Bürger noch durchsichtiger gemacht. Wer sich wo wie lange
aufhält, wo eine Fahrt unterbrochen und wieder aufgenommen wird,
welche Umwege eingeschlagen werden - das alles wäre offen wie ein
aufgeschlagenes Buch. Die Bundesregierung erklärt diese Art
Datenhandel für unzulässig - es sei denn, der Kunde willigt
ausdrücklich ein. Ein Einfallstor gibt es also doch. +++
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Datum: 01.11.2012 - 18:37 Uhr
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