PresseKat - Neuer Trojaner tarnt sich als Steuerbescheid / Vorgebliche E-Mail der Finanzverwaltung enthält Scha

Neuer Trojaner tarnt sich als Steuerbescheid / Vorgebliche E-Mail der Finanzverwaltung enthält Schadsoftware

ID: 730116

(ots) - Wieder einmal als offizielle Nachricht der
Finanzverwaltung getarnt, versucht derzeit ein neuer Trojaner Fuß auf
den Rechnern argloser Computer-Nutzer zu fassen. Die E-Mail trägt in
unterschiedlicher Zusammensetzung die Bestandteile "ELSTER" "Ihr
Finanzamt", "Ihre Steuerverwaltung" sowie "092012" im Betreff und
enthält eine Datei im PDF-Format, die angeblich verschlüsselte
Steuerbescheiddaten bereitstellt. In Wirklichkeit verbirgt sich
dahinter jedoch eine Attacke auf den betroffenen PC. Öffnet der
Empfänger wie in der Nachricht aufgefordert die Datei, startet er
damit die Installation eines Trojaners auf seinem System.

Der Nürnberger IT-Dienstleister DATEV eG weist in diesem
Zusammenhang darauf hin, dass die Finanzverwaltung das Medium E-Mail
grundsätzlich nur zu Benachrichtigungszwecken verwendet. Keinesfalls
werden steuerliche Daten in Form von Dateianhängen verschickt. Zudem
ist bei den gefälschten E-Mails die eigentliche Absenderadresse im
erweiterten Adressheader relativ leicht als nicht von der
Finanzverwaltung erkennbar.

Zum Schutz vor dem "Elster-Trojaner" gilt es, aufmerksam mit
eingehenden E-Mails zu verfahren. Grundsätzlich sollten Dateianhänge
nur geöffnet werden, wenn der Empfänger absolut sicher sein kann,
dass die E-Mail vom angegebenen Absender stammt. Darüber hinaus
empfiehlt es sich, alle genutzten Programme immer auf möglichst
aktuellem Stand zu halten. Zum Schutz gegen den aktuellen
"Elster-Trojaner" hilft es bereits, den Adobe Reader auf die neueste
Version (10.1.4) zu aktualisieren. Die Schadsoftware nutzt in diesem
Fall eine Sicherheitslücke in älteren Versionen des Programms, um
sich auf dem Rechner zu installieren.

Bewährt hat sich bei dem Angriff die Sicherheitsdienstleistung
DATEVnet pro, mit der die DATEV den Internetzugang ihrer Kunden




absichert. Deren Nutzer waren frühestmöglich geschützt. Zudem erwies
sich der integrierte Web-Radar als hilfreich. Diese Funktion greift
auf ein stets aktuelles Verzeichnis der bekannten mit Viren oder
Trojanern verseuchten Internetseiten zu und blockiert den Zugriff
darauf.



Pressekontakt:
DATEV eG
Benedikt Leder
Telefon 0911 319-1246
benedikt.leder(at)datev.de
www.datev.de/presse


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Datum: 26.09.2012 - 16:21 Uhr
Sprache: Deutsch
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