WAZ: Die Bahn muss besser werden
- Kommentar von Wolfgang Mulke
(ots) - In immerhin einem Punkt ist die Bahn ebenso
zuverlässig wie pünktlich. Jedes Jahr zum Fahrplanwechsel erhöht der
Konzern die Preise. Der Geschäftsverlauf spielt dabei keine große
Rolle. Dieses Jahr liefert der Fernverkehr kräftige Gewinne ab.
Trotzdem steigen die Preise. Das ist seit Jahren die
Unternehmenspolitik. Bahnchef Grube schlägt lieber regelmäßig ein
wenig auf den Ticketpreis drauf, anstatt selten, dann aber kräftig an
der Preisschraube zu drehen. Die Strategie geht auf, denn angesichts
der vielen Preissteigerungen bei anderen Produkten und
Dienstleistungen erscheint die Preisrunde 2012 moderat. Das
Verständnis für steigende Ticketkosten muss allerdings auch durch
eine immer bessere Leistung der Bahn gestärkt werden. Davon ist noch
nicht genug zu spüren. Die zu wenigen Züge sind nach wie vor zu voll
und zu unpünktlich.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.09.2012 - 20:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 729307
Anzahl Zeichen: 1107
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Die Bahn muss besser werden
- Kommentar von Wolfgang Mulke"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...