Mitteldeutsche Zeitung: zu ostdeutscher Wirtschaft
(ots) - Auch die Milliarden Euro an Fördermitteln, die seit
zwei Jahrzehnten in die neuen Länder fließen, konnten diesen
Missstand nicht beheben. Die Subventionen sind in einigen Fällen -
siehe Solarbranche und Werften - sogar zu einer Art Droge geworden.
Ohne neuen Stoff droht der Zusammenbruch. Bevor der Ruf nach neuen
Fördermitteln ertönt, müssen sich die ostdeutschen Länder selbst
kritisch hinterfragen, was schief läuft. Im Schnitt besteht ein
Arbeitsplatz in Deutschland neun Jahre. 22 Jahre sind so gesehen
viel Zeit, um eine Wirtschaft neu aufzustellen. Bis heute ist die
Ost-Industrie vor allem noch verlängerte Werkbank von Konzernen, die
anderswo ihren Sitz haben. Die Entwicklung hiesiger Firmen zu großen
Spielern wurde vernachlässigt. Das rächt sich nun.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 23.09.2012 - 19:30 Uhr
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