Mitteldeutsche Zeitung: Geheimdienste
Grünen-Fraktionschefin Künast: Nachrichtendienste wollten die Gefahr von rechts nicht sehen
(ots) - Die Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion,
Renate Künast, hat den Umgang des Militärischen Abschirmdienstes
(MAD) mit Akten mit NSU-Bezug scharf kritisiert. "Der Skandal wird
immer unglaublicher", sagte sie der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Dass beim
Verfassungsschutz und beim MAD Akten über die NSU-Terroristen
verschwunden sind, ist kein Zufall. Die Geheimdienste wollten die
Gefahr von rechts nicht sehen. Ihre Ignoranz hat Menschenleben
gekostet." Künast fügte hinzu: "Solche Geheimdienste sind kein
Schutz, sondern eine Gefährdung für unsere Demokratie. Das Vertrauen
in die Sicherheitsbehörden ist grundlegend zerstört. Ein
grundlegender und personeller Neustart ist nötig."
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.09.2012 - 02:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 720176
Anzahl Zeichen: 944
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Mitteldeutsche Zeitung: Geheimdienste
Grünen-Fraktionschefin Künast: Nachrichtendienste wollten die Gefahr von rechts nicht sehen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Der Skandal um illegal eingelagerte und hochgiftige
Filterstäube in der Grube in Teutschenthal (Saalekreis) weitet sich
aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montag-Ausgabe). Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU ...
Der neue Betreiber der drei Kasinos in Magdeburg,
Halle und Wernigerode, die isrealisch-zypriotische Sybil Group, hat
finanzielle Schwierigkeiten. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Neun Monate nach de ...
Die 3500 niedergelassenen Ärzte und
Psychotherapeuten Sachsen-Anhalts können 2011 mit deutlich höheren
Honoraren rechnen. Aus dem 500-Millionen-Euro-Topf, den der
Erweiterte Bewertungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen
beschlossen hat, fl ...