Mitteldeutsche Zeitung: zu Niedriglohn
(ots) - In vielen Bereichen ist das Argument berechtigt,
die Konkurrenzfähigkeit deutscher Unternehmen hänge auch von
Lohnkosten ab. In den meisten Niedriglohnbranchen nicht.
Stundenentgelte von sechs Euro für eine ausgelernte Friseurin sind
nicht nur ungerecht. Sie untergraben zentrale Versprechen
demokratisch und marktwirtschaftlich organisierter Gesellschaften:
Dass Leistung sich lohnt; dass Arbeit sich im Alter in Form
auskömmlicher Renten bemerkbar macht. Das festzustellen bedeutet
nicht, befristete Beschäftigung oder Leiharbeit in Gänze zu
verdammen. Was fehlt, ist soziale Mobilität. Wer sich anstrengt, muss
aufsteigen können, es sei denn, er lebte in einer Ständegesellschaft.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 10.09.2012 - 19:59 Uhr
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