Rheinische Post: Ergo-Managerin: Vertreter-Provisionen auch an Kundenzufriedenheit ausrichten
(ots) - Die Bezahlung von Versicherungsvermittlern
sollte sich nach Einschätzung der Ergo-Managerin Stefanie Held nicht
nur an den Abschlusszahlen orientieren. "Man kann in die Steuerung
auch weitere Kriterien einbeziehen, beispielsweise die Stornoquote
oder den Grad der Kundenzufriedenheit", sagte Held der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Ein
Versicherungsunternehmen dürfe Kunden keine Produkte verkaufen, die
sie nicht wollten. Ergo habe die Rücktrittsfrist bei Produkten mit
einer Laufzeit von einem Jahr auf vier Wochen verdoppelt, sagte Held
der Zeitung. Die Volljuristin, die bei dem unter Vertriebsskandalen
leidenden Versicherungskonzern als Compliance-Beauftragte die
Einhaltung der Unternehmensrichtlinien überwacht, räumte ein, dass
man solche Vorfälle wie die als Sex-Skandal bekanntgewordene
Vermittler-Reise nach Budapest 2007 nicht vollständig verhindern
könne: "Regelverstöße kann man nicht komplett ausschließen, wenn 50
000 Mitarbeiter in einem Unternehmen arbeiten. Und wenn jemand
Vorsatz und kriminelle Energie mitbringt, hilft auch keine
Compliance."
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.09.2012 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 716892
Anzahl Zeichen: 1361
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Ergo-Managerin: Vertreter-Provisionen auch an Kundenzufriedenheit ausrichten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...