PresseKat - Rentsch verweigert Lärmschutz auf nächtlichen Straßen Frankfurts - GRÜNE: FDP gehen Wirtschaftsi

Rentsch verweigert Lärmschutz auf nächtlichen Straßen Frankfurts - GRÜNE: FDP gehen Wirtschaftsinteressen vor Gesundheitsinteressen der Bevölkerung

ID: 708460

Rentsch verweigert Lärmschutz auf nächtlichen Straßen Frankfurts - GRÜNE: FDP gehen Wirtschaftsinteressen vor Gesundheitsinteressen der Bevölkerung

(pressrelations) -
[bild 1]Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kritisiert die Weigerung von Verkehrsminister Rentsch (FDP) den Frankfurter Modellversuch für Tempo 30 nachts auf ausgewählten Hauptstraßen zu genehmigen. "Rentsch verweigert den Bürgerinnen und Bürgern Lärmschutz. Er kann sich noch nicht einmal dazu durchringen, einen Modellversuch zuzulassen, der die Frankfurter Straßen nachts ruhiger macht - das zeigt, wo die Bürgerinteressen bei der selbsternannten bürgerlichen Partei FDP anzusiedeln sind", kritisiert Karin Müller, verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN.

"Frankfurt versucht genau das zu tun, was der Lärmaktionsplan von Umweltministerin Puttrich (CDU) vorsieht. Dies scheint den FDP-Verkehrsminister aus ideologischen Gründen mal wieder nicht zu interessieren. Indem er selbst das Modellprojekt unterbindet, arbeitet er dabei gegen seine Ministerkollegin. Puttrich sollte sich endlich gegenüber ihrem Kabinettskollegen durchsetzen und die Kommunen bei ihrem Bemühen, Bürgerinnen und Bürger von Lärm zu entlasten, unterstützen. Es wird Zeit, dass sich diese Landesregierung endlich an ihre eigenen Vorgaben hält. Es darf nicht sein, dass schwarz-gelbe Machtspielchen Vorhaben der Städte und Gemeinden zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger lahm legt." DIE GRÜNEN verweisen darauf, dass das FDP-geführte Verkehrsministerium auch die Einführung von Umweltzonen zum Zwecke der Luftreinhaltung blockiert habe. Nun falle eine Gerichtsentscheidung nach der anderen, die die Einrichtung von Umweltzonen als rechtmäßig ansehen.

"Frankfurt hat dieses Modellprojekt aus Gründen des Lärmschutzes eingerichtet, viel Energie und Geld in die Vorbereitung gesteckt. Rentsch torpediert nun das alles und schiebt fadenscheinige Argumente vor. Da es sich zunächst um einen Modellversuch und keine Dauerlösung handelt, ist diese Entscheidung nicht nachvollziehbar. Im Lärmaktionsplan des Landes sind solche Maßnahmen als Möglichkeiten zur Lärmminderung vorgesehen, aber Herr Rentsch nutzt aus ideologischen Gründen seine Ermessensspielräume nicht aus."






Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne

Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: presse-gruene(at)ltg.hessen.de
Web: http://www.gruene-hessen.de/landtag


[bild 1]: http://www.gruene-hessen.de/landtag/files/2012/08/Straßenverkehr.jpg

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  Imperiales Gehabe gegenüber Syrien ablegen Kuschelige Lektüre für die nassen Herbstmonate
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 28.08.2012 - 12:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 708460
Anzahl Zeichen: 2932

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.

Effiziente Abrechnung im Gesundheitswesen ...

In kaum einem anderen Bereich ist Geld so sensibel verteilt wie im Gesundheitswesen. Wie sorgfältig abgerechnet wird, hat einen direkten Einfluss darauf, ob Leistungen vollständig refinanziert werden und ob eine Einrichtung ihre Personalstruktur ha ...

Effiziente Abrechnung im Gesundheitswesen ...

In kaum einem anderen Bereich ist Geld so sensibel verteilt wie im Gesundheitswesen. Wie sorgfältig abgerechnet wird, hat einen direkten Einfluss darauf, ob Leistungen vollständig refinanziert werden und ob eine Einrichtung ihre Personalstruktur ha ...

Krank im Job - welche Rechte Arbeitnehmer wirklich haben ...

Wenn die Gesundheit nicht mitspielt, steht für Beschäftigte oft mehr auf dem Spiel als verpasste Arbeitstage. Plötzlich geht es um Lohn, Arbeitsplatzsicherheit und die Frage, wie lange der eigene Arbeitgeber noch hinter einem steht. Dabei steigen ...