Rheinische Post: Steinmeier hält gesetzliche Verschärfungen bei Organspenden für möglich
(ots) - Vor dem Gipfeltreffen von Gesundheitsminister
Daniel Bahr (FDP) mit Vertretern der Transplantationsmedizin zu den
Konsequenzen aus dem Organspendeskandal hat der Vorsitzende der
SPD-Bundestagsfraktion, Frank-Walter Steinmeier, gesetzliche
Änderungen in Aussicht gestellt. "Es ist nun Sache der beteiligten
Organisationen an der Organspende, auch der Ärzteschaft, das
Vertrauen wiederherzustellen. Falls dazu gesetzliche Änderungen nötig
werden, ist meine Fraktion bereit, kurzfristig darüber zu beraten und
im Bundestag zu entscheiden", sagte Steinmeier der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Tausende Menschen
stünden auf der Warteliste für ein Spenderorgan, sagte Steinmeier.
"Ihr Leben hängt davon ab, dass sich andere Menschen bereit erklären
Organe zu spenden. Die kriminellen Taten einzelner Ärzte in Göttingen
und Regensburg haben diesen Menschen viel Hoffnung genommen, denn das
Vertrauen in und die Bereitschaft zur Organspende ist dadurch
geringer geworden." Steinmeier appellierte an die Bürger, sich den
Mut zur Organspende durch die verantwortungslosen Taten einzelner
nicht nehmen zu lassen. "Entscheiden Sie sich für die Organspende.
Jetzt erst Recht."
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.08.2012 - 13:34 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 707166
Anzahl Zeichen: 1458
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Steinmeier hält gesetzliche Verschärfungen bei Organspenden für möglich"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...