Neues Deutschland: SPD und Linke kritisieren höheren Ehrensold
(ots) - Vertreter der Bundestagsopposition kritisieren die
Erhöhung des Ehrensolds für ehemalige Bundespräsidenten, von der auch
der zurückgetretene Christian Wulff profitiert. Dieter Rossmann,
Sprecher der Parlamentarischen Linken der SPD-Bundestagsfraktion,
plädierte gegenüber der Tageszeitung "neues deutschland"
(Mittwochausgabe) für eine Novellierung des Gesetzes über die
Ruhebezüge des Bundespräsidenten. "Die Bezüge sind zwar rechtens", so
Rossmann, "für mich aber nicht nachvollziehbar. Eine Neufassung des
Gesetzes ist überfällig." Dagmar Enkelmann, Parlamentarische
Geschäftsführerin der Linksfraktion, sagte dem Blatt, eine Erhöhung
der Bezüge verbiete sich besonders dann, wenn man wie Wulff "quasi
unehrenhaft" aus dem Amt scheidet. "Er sollte die Chance nicht
verpassen, sich wenigstens im Nachhinein des Amtes würdig zu
erweisen, und diese Erhöhung ablehnen", so Enkelmann.
Pressekontakt:
Neues Deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.08.2012 - 16:04 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 704120
Anzahl Zeichen: 1113
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Jeder siebte Mensch hungert - 925 Millionen laut
dem neuesten Welthunger-Index. Die globale Hungerbekämpfung kommt
allen Appellen und Welternährungsgipfeln zum Trotz nicht voran. Das
hat systemische Gründe: die von der Weltbank und dem Internat ...
Kommt es zum allseits befürchteten Währungskrieg
oder nicht? Jene Frage überschattete die Jahrestagung des
Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Eine Antwort
vom Washingtoner Treffen zu erwarten, wäre indes vermessen gewesen. ...
D ie von der FDP so lautstark propagierte
Lockerung der Zuverdienstregelungen für Hartz-IV-Bezieher ist gar
keine. Denn ein Großteil der 1,4 Millionen Aufstocker wird leer
ausgehen. So sehen die neuen Regelungen vor, dass nur diejenige ...