WAZ: Ein Geschenk, das verbindet. Kommentar von Thomas Wels
(ots) - Es gibt Geschenke, die, überreicht mit warmer Hand,
innige und persönliche Verbundenheit ausdrücken. Es gibt auch
Geschenke, die schon wegen ihrer Größenordnung nicht mehr privat sind
und deshalb von einer Hingabe zur Transaktion werden und mithin eine
Börsen-Pflichtmitteilung auslösen. Für Friede Springer, die Erbin des
Unternehmensgründers Axel Springer, ist das Geschenk von knapp zwei
Prozent an der Axel Springer AG im Wert von rund 70 Millionen Euro
wohl beides: ein Zeichen von Freundschaft und großer Dankbarkeit an
ihren Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner und eine Transaktion, die
in die Zukunft des größten deutschen Medienkonzerns reicht. Eigentum
verpflichtet. In diesem Fall den erfolgreichen Chef Mathias Döpfner,
der es vom Chefredakteur und Journalisten zum Konzernlenker gebracht
hat. Zehn Jahre steht Döpfner an der Spitze des Unternehmens, was
selbst für Manager reiner Familienunternehmen lang ist, erst recht
für Vorstandschefs börsennotierter Unternehmen. Kontinuität ist in
zunehmend unruhigen Zeiten ein wachsender Wert. Auch daran wird
Friede Springer mit Sicherheit gedacht haben. Und Verbundenheit.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.08.2012 - 19:52 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 702350
Anzahl Zeichen: 1418
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
WAZ: Ein Geschenk, das verbindet. Kommentar von Thomas Wels"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten
Horst Seehofer (CSU) nach einem Zuzugsstopp für Muslime zielt nach
Einschätzung des früheren NRW-Integrationsminister Armin Laschet
(CDU) in die falsche Richtung. "Ein Großteil unseres
I ...
Eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium wird es im
Ruhrgebiet nicht geben. Dies ergab eine flächendeckende Umfrage der
WAZ-Lokalredaktionen. Damit läuft der Schulversuch der rot-grünen
Minderheitsregierung an Rhein und Ruhr ins Leere.
An ...
Flacht die Erregungskurve einer gut ausbeutbaren
öffentlichen Debatte zu früh ab, darf man gewiss sein, dass einer
kommt und neues Öl ins Feuer gießt. Einer wie Horst Seehofer. Im
Gefolge der Sarrazin-Aufwallungen fällt es dem CSU-Vorsitzende ...