Rheinische Post: Kommentar zum neuen Braunkohlekraftwerk: Sinnvolle Energie
(ots) - Das neue Braunkohlekraftwerk in Neurath gehört
zwar zur Klasse der konventionellen Energieanlagen, die auf fossilen
Energieträgern aufbauen. Aber es enthält die modernste Technologie,
die derzeit für ein solches Kraftwerk zur Verfügung steht. Solange es
noch nicht möglich ist, gänzlich auf eine Stromproduktion zu
verzichten, die klimaschädliche Rohstoffe wie die Braunkohle
einsetzt, sind wir auf Kraftwerke vom Typ Neurath angewiesen. Denn
sonst gerät die sichere, effiziente und bezahlbare Stromversorgung
Deutschlands in Gefahr. Trotzdem muss sich der Betreiber RWE fragen
lassen, ob er alles getan hat, um seinen Kraftwerkspark auch unter
ökologischen Gesichtspunkten ausreichend zu modernisieren. Die 84
Millionen Tonnen an Kohlendioxid, die die Braunkohlekraftwerke des
Essener Konzerns jedes Jahr in die Atmosphäre blasen, sind eindeutig
zu viel. Da hat der Konzern zu lange an den alten Schätzchen
festgehalten, die zwar die Kassen füllten, aber technologisch und
ökologisch veraltet waren. Immerhin hat RWE verstanden. Der Konzern
gibt neben den 2,6 Milliarden für Neurath auch drei Milliarden für
eine Windpark-Anlage in der Nordsee aus. Das ist die richtige
Strategie. Leider wurde sie viel zu spät begonnen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.08.2012 - 22:22 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 700934
Anzahl Zeichen: 1478
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Rheinische Post: Kommentar zum neuen Braunkohlekraftwerk: Sinnvolle Energie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
In der Debatte um Integrationsprobleme hat
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Zuwanderungspolitik der
Bundesregierung kritisiert. "Ziel einer klugen Migrationspolitik muss
es sein, Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme zu begrenzen ...
In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein ...
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat den
Sozialdemokraten im Zusammenhang mit ihrer heutigen Präsidiumssitzung
in Stuttgart zum Bahnprojekt Stuttgart 21 eine "reine
Show-Veranstaltung" vorgeworfen. "Die Sozialdemokraten müssten ...