(ots) - Kevinismus und Chantalismus sind auf Deutschlands
Spielplätzen out - der Trend bei den Vornamen geht bei uns jetzt zum
Maxismus, frei nach dem Motto: Je kürzer, desto besser, berichtet die
Zeitschrift ELTERN in ihrer aktuellen Ausgabe (ab heute im Handel).
Mia führt bei den Mädchen die Vornamen-Hitliste 2011 an, gefolgt
von Emma und Hannah/Hanna. Mehr Buchstaben brauchen auch die
männlichen Favoriten Ben, Leon und Lucas/Lukas nicht, auf die u.a.
Finn, Maximilian, Paul und Luka folgen. Für das laufende Jahr 2012
melden die Statistiker übrigens keine grundlegend anderen
Entwicklungen.
Derweil kann man bereits einen neuen Trend beobachten, so ELTERN -
das Phänomen des "Multiplen Singularismus" oder, vereinfacht gesagt:
möglichst seltene Namen, und davon gern mehrere.
Singularismus-Anhänger zeichnen sich durch besondere Kreativität und
Individualität bei der Namenwahl aus.
Woran Sie ein Singularisten-Kind erkennen? Ganz einfach: Sie
können seinen Namen entweder nicht aussprechen oder nicht schreiben
oder beides. Vielleicht erinnert der Name Sie an eine Stadt, ein Auto
oder ein Fabelwesen. Sehr beliebt sind auch Doppel- und
Dreifachnamen.
Sicher meinen es die Eltern von Cem Julian (sprich: Tschääm Julian
bzw. Djem Julian), Soraya Yara und Mette-Mercedes gut. Einfach wird
es für ihre Kinder aber nicht. Jérôme Frederik Josua wird ebenfalls
eine Weile brauchen, bis er seinen Namen fehlerfrei sagen kann - und
ihn dann ein Leben lang buchstabieren müssen.
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Stefanie Hauck
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