Mitteldeutsche Zeitung: zu Nord/LB
(ots) - Die Nord/LB war als eine der wenigen Landesbanken
ohne Staatshilfe durch die Finanzkrise gekommen. Sie besitzt ein
solides Firmenkreditgeschäft und schreibt Gewinne. Die Bank besaß aus
Sicht der Europäischen Bankenbehörde aber nicht genügend
Eigenkapital, um Kreditausfälle wegzustecken. Nach Ansicht von
Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) bestünde für die
Kapital-Maßnahmen aber "keine wirtschaftliche Notwendigkeit". Weiß es
Bullerjahn besser als die Aufseher? Die Nord/LB hat eine Bilanzsumme
von 224 Milliarden Euro. Die Firmenkredite belaufen sich auf
lediglich 20 Milliarden Euro - 1,8 Milliarden davon in
Sachsen-Anhalt. Viel Geld hat das Institut in Schiffsfinanzierung,
Immobilien und Staatsanleihen auch in Südeuropa gesteckt. Deren
Qualität kann sich bei schlechter Konjunktur dramatisch ändern.
Risikolos ist die Garantie daher nicht.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 07.08.2012 - 19:26 Uhr
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