Mitteldeutsche Zeitung: zum deutschen Schwimm-Debakel
(ots) - Die Blamage an den Superstars Paul Biedermann und
Britta Steffen festzumachen, wäre allerdings falsch. Ja, die beiden
sind nicht über sich hinausgewachsen. Doch sie haben gekämpft und
waren mit den Plätzen vier und fünf vorn dabei. Und deshalb: Nein,
die medaillenlosen Gesichter des deutschen Verbandes sind nicht das
Problem. Der Abwärtstrend hält seit Jahren an. Schulterklopfen für
mittelmäßige Leistungen war gang und gäbe. Um die Talfahrt zu
stoppen, müssen alle Fakten ehrlich auf den Tisch. Für
Augenauswischerei bleibt keine Zeit. Die Konzepte des Verbandes
müssen überarbeitet werden.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 05.08.2012 - 19:25 Uhr
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