(ots) - Am 9. August 2007 erschütterte die Europäische
Zentralbank mit einer einzigen Nachricht die Finanzmärkte. Zur
Stabilisierung des Geldmarktes werde sie den Geschäftsbanken Guthaben
in Höhe von 95 Milliarden gewähren. Die Finanzkrise kam damit für die
Weltöffentlichkeit erstmals mit ihrer ganzen Wucht zum Vorschein.
Diesen 9. August vor fünf Jahren nimmt die Aktuelle Stunde, das
Informationsmagazin im WDR Fernsehen, zum Anlass, sich in einer
Themen-Schwerpunktwoche (6. bis 12. August) mit der Krise der Banken,
Wirtschaft und der Eurozone zu beschäftigen.
In vielen Interviews, unter anderem mit dem Euro-Gruppen Chef
Jean-Claude Juncker, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und dem
Spiegel-Chefredakteur Georg Mascolo suchen die Autoren Antworten auf
ihre Fragen.
Juncker, Mr. Euro aus Luxemburg, und der ehemalige leitende
Angestellte Klaus Dibowski, Frührentner aus dem Märkischen Kreis sind
zwei Gesichter dieser Krise: was haben sie gemeinsam? Der Eine mit
einem 17 Stunden Arbeitstag ist als Euro-Fighter in unermüdlichen
Rettungs-versuchen in Sachen Euro und europäischer Idee unterwegs.
Der Andere ist seit drei Jahren erwerbslos, abgekoppelt von der
Arbeitswelt, ein Verlierer der Krise.
Beide Männer sind Protagonisten der Schwerpunktwoche in der
Aktuellen Stunde, die ab kommenden Montag, 06.08.2012, 18.50 - 19.30
Uhr unter dem Titel "Verzockt Verprasst Verschuldet - 5 Jahre
Dauerkrise" im WDR Fernsehen zu sehen sein wird. Zum Auftakt entlockt
Aktuelle Stunde-Moderatorin Asli Sevindim bei einem langen Rundgang
durch die Luxemburger Altstadt Jean-Claude Juncker ganz persönliche
Momente.
Redaktion Sabine Kuenzel
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Sonja Steinborn, WDR Presse und Information, Regionalfernsehen
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