Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema "EZB und Staatsanleihen"
(ots) - Enttäuschung an den Finanzmärkten und bei den
Krisenstaaten, Aufatmen bei Millionen Sparern und Steuernzahlern in
Deutschland - so lässt sich das Ergebnis der Sitzung der Europäischen
Zentralbank (EZB) zusammenfassen. EZB-Chef Mario Draghi hatte im
Vorfeld Hoffnungen auf eine nachhaltige Lösung der Eurokrise
geschürt. Dazu sollte die EZB in die Lage versetzt werden, massiv
Staatsanleihen angeschlagener Länder zu kaufen. Die Folge aber wäre
eine erhöhte Inflationsgefahr. Dazu kommt es - zumindest vorerst -
nicht. Die allseits erwartete Offensive der EZB blieb aus. Gut so.
Gut, weil somit der notwendige Druck auf Staaten wie Spanien und
Italien, ihre Sparanstrengungen aufrechtzuerhalten, bestehen bleibt.
Dies ist auch ein Verdienst von Bundesbankchef Jens Weidmann, der
stets die Geldwertstabilität im Blick hat, mit seiner Meinung aber
international nahezu isoliert dasteht. Sicherlich ist richtig, dass
die hohe Zinsbelastung, die die Neuaufnahme von Krediten mit sich
bringt, die klammen Länder im Würgegriff hält. Aber der Kauf von
Staatsanleihen wäre kein Allheilmittel. Es würde nur Zeit gewonnen.
Die Politiker müssen alles daran setzen, die Wettbewerbsfähigkeit der
betreffenden Länder zu stärken.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.08.2012 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 693120
Anzahl Zeichen: 1491
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kategorie:
Diese Pressemitteilung wurde bisher
0 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema "EZB und Staatsanleihen""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt
(
Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum
Haftungsauschluß (gemäß
TMG - TeleMedianGesetz) und dem
Datenschutz (gemäß der
DSGVO).
So ganz lässt sich die Herkunft nie verleugnen.
40 000 Fußballfans mit türkischen Wurzeln jubeln der türkischen
Nationalmannschaft in Berlin zu und pfeifen Mesut Özil aus. Deutsche
Einwanderer in Australien feuern vor dem Fernsehschirm gemein ...
China subventioniert seine Wirtschaft - direkt
und indem es die nationale Währung künstlich schwach hält. Das geht
schon seit Jahren so. Die USA protestieren regelmäßig - aber ohne
Erfolg. Länder wie Japan und Brasilien ziehen die Konsequenz ...
Getreu der Maxime von Franz-Josef Strauß, dass
es rechts von der CSU keine Partei von nennenswertem Einfluss geben
dürfe, hat sein Enkel gar nicht erst viel Zeit verstreichen lassen,
um auf Thilo Sarrazins umstrittene Thesen zu reagieren. Horst ...